VELUX Architekten-Wettbewerb 2020

Gesucht werden Projekte mit hoher architektonischer Qualität, bei denen mindestens ein VELUX Produkt verbaut wurde: Dachflächenfenster, Lichtlösungen und Flachdach-Fenster, VELUX Modular Skylights oder auch Sonnenschutz- und Steuerungssysteme.

Die eingereichten Arbeiten werden in Kooperation mit der Architekturfachzeitschrift DETAIL, einer qualifizierten Fachjury aus namhaften Architekten und Medienvertretern vorgestellt. Diese nominiert bis zu sieben Projekte (Shortlist), aus denen sie die drei finalen Preisträger auswählt.




Die Shortlist zum VELUX Architekten-Wettbewerb 2020 steht fest!

Für den diesjährigen VELUX Architekten-Wettbewerb hat die fünfköpfige Fachjury sechs eingereichten Bauprojekte als Finalisten nominiert.

Licht.Raum.Mensch. lautet der Themenkomplex, zu dem Architekten, Innenarchitekten und Planer Bauprojekte einreichen konnten, bei denen Tageslicht, Luft und Raumqualität im Zusammenspiel im Fokus des Entwurfs stehen. Nach der Jurysitzung mit Architekten und Medienvertretern Ende Juni in Hamburg stehen nun sechs Projekte als Nominierte der Shortlist fest.

Als durchweg überzeugend bewertete die Jury die vielseitigen Entwurfslösungen zum Thema Licht.Raum.Mensch. im Rahmen des VELUX Architekten-Wettbewerbs 2020 insgesamt. Helga Blocksdorf von Helga Blocksdorf Architektur, Julia Brick von VELUX Deutschland, Helmut Dietrich von Dietrich I Untertrifaller Architekten, Martin Murphy von Störmer Murphy and Partners sowie Jakob Schoof von DETAIL fiel die Entscheidung entsprechend nicht leicht, doch nun steht die qualitativ hochwertige Shortlist mit den Finalisten fest.

Bei ihrem Entscheidungsprozess, der intensiven Betrachtung und Bewertung legte die Fachjury insbesondere Wert auf den architektonischen Gesamteindruck sowie die Ausführungsqualität. Über die Originalität der Lichtlösung hinaus, beurteilte sie auch die gestalterische und fachliche Integration von VELUX Produkten im Projekt.

Bereits im Oktober werden die diesjährigen Preisträger sowie Kurzportraits und Fotos der Bauprojekte online auf detail.de und auf velux.de/architektur/aw2020 veröffentlicht. Der VELUX Architekten-Wettbewerb ist mit einem Preisgeld von 12.000 EUR dotiert.

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Zusammenspiel | Vom Kloster zur Musikakademie

Brückner & Brückner Architekten, Hammelburg

Durch Wandöffnungen und ein gläsernes Dach ist im denkmalgeschützten Kloster Altstadt ein lebendiger, offener und heller Konzertsaal entstanden - kommunikativ und inspirierend. Es ist ein multifunktionaler, akustisch optimierter sowie verschattbarer Raum für Konzerte, der sich auch für Konferenzen, Tagungen und Essen eignet. Im Dachgeschoss sind zwei weitere Übungsräume untergebracht. Modulare Oberlichter öffnen die Räume nach oben: in einem wird dadurch der historische Dachstuhl sichtbar und inszeniert, der zweite Raum hingegen ist das zeitgenössische Gegenstück.
©mju-fotografie/Dieter Leistner

Ein Dachraum

Amunt Martenson, Aachen

Um dem Wohnkonzept einer jungen Familie zu entsprechen, wurde das Reihenhaus aus den 60er Jahren einem Refurbishment unterzogen und das Dachgeschoss räumlich integriert. Ein Loch in der obersten Geschoßdecke schafft die Verbindung zum ursprünglichen Wohnbereich des Hauses. So entsteht ein heller Raum mit Werkstatt- und Chaletanmutung. Funktionale Einbauten gliedern die Gesamtfläche. Die unverkleideten Wellstegträger unterstreichen den rustikalen und zeltähnlichen Charakter und um das neu entstandene Volumen räumlich voll auszunutzen, wird der Dachaufbau auf die bestehende Konstruktion aufgesetzt.
©Amunt Martenson

Haus Lindetal

AFF Architekten und Stephan Hahn, Lindetal

Innen zentriert um eine zweigeschossige Wohnhalle, mutet Haus Lindetal von außen eher wie eine Scheune denn wie ein Wohnhaus an. Die Erscheinung ist homogen, monochrom, fast graphitähnlich. Das Tragwerk ist ein Holzrahmen aus Kiefer mit einem Schwellenkranz aus Eiche - bewusst ausgeführt nach strengen Regeln der Handwerkskunst und in traditionellem Abbund nur mit Holzverbindungen gefügt. Zusätzliches Licht erreicht den zentralen Mittelraum im Obergeschoss durch ein neues Dachflächenfensters. Auch der Tradition der Wanderjahre der Zimmerleute wird hier Tribut gezollt: Das Haus ist eine Reminiszenz an die ehrliche Haltung der handwerklich geprägten Konstruktion.
©Hans-Christian Schink

Haus Mühlhäuser

Christine Reck Architekten, Biberach

Das Innere des Einfamilienhauses Mühlhäuser in Biberach an der Riss bildet einen eigenständigen Kern aus. Über zwei Geschosse ist der autarke Raum von Lufträumen umgeben. Um einen zentralen Wohn-Essbereich organisiert, wird der Raum im Raum von den versorgenden Elementen und von den Treppenläufen entlang den Fassaden eingefasst. Die Fensterflächen reagieren auf die Außenumgebung und die eng gesetzten öffentlichen Planungsvorgaben: Sie bieten Schutz vor ungewollten Einblicken und gleichzeitig maximale Offenheit und Transparenz.
©Martin Duckek

Kita Karoline Goldhofer

heilergeiger architekten und stadtplaner, Memmingen

Die Reggio-Pädagogik steht auch gestalterisch im Mittelpunkt der Kita. Das Wohnhaus der Stifterfamilie ist essentieller Bestandteil des Umbaus, bei dem drei bestehende Gebäudeteile erhalten, freigestellt und unter einer transluzenten Hülle aus Polycarbonatstegplatten in Szene gesetzt werden. Hinter dieser lichtdurchlässigen, ,,wärmenden‘‘ Fassade bleiben die Bestandswände ungedämmt und die historische Schicht des Gebäudes wird als Designelement sichtbar. Das gesamte Gebäude der Kita gewinnt durch die Transparenz der Hülle reichlich Tageslicht. Zudem erhöhen große Oberlichter in den verborgenen Räumen des Bestands die Tageslichtausbeute deutlich. Die so genannte Piazza - das zentrale Element der Reggio-Pädagogik und zugleich Gemeinschaftsbereich - wird über ein Oberlichtband ebenfalls räumlich hervorgehoben.
©Nicolas Felder Fotografie

Wohnen am alten Weinberg

Frey Architekten Stuttgart, Stuttgart

Nach zehn Jahren des Leerstands wurde ein Dreifamilienhaus so revitalisiert, das es heute adäquaten Wohnraum für zwei Familien bietet. Lichtdurchflutet und transparent, klar und zurückhaltend: so beschreiben Frey Architekten das Leitmotiv ihres Entwurfs, für den die inneren Strukturen des Hauses aufgebrochen wurden. Ein Wandelement teilt die zwei Wohneinheiten voneinander und bietet die bauliche Basis für von oben - durch Dachfenster - belichtete Treppenhäuser. Diese Lichtschächte bilden den Mittelpunkt jeder Haushälfte. Dasselbe Prinzip wurde auch im Bad angewandt, indem Licht durch einen Durchbruch der Decke zum Dach einfällt und ein tageslichtheller Duschraum entsteht.
©Frey Architekten

Licht.Raum.Mensch.

Unter dem Motto Licht.Raum.Mensch. lud VELUX Architekten, Innenarchitekten und Planer ein, ihre Ideen und Lösungen für mehr Tageslicht, Luft und Raumqualität vor einer namhaften Jury zu präsentieren. Der VELUX Architekten-Wettbewerb 2020 zeichnete Architekten aus, die durch den bewussten Umgang mit den Themen Belichtung und Belüftung sowie dem innovativen Einsatz von VELUX Produkten die Lebens- und Raumqualität im Wohn- und Arbeitsumfeld der Menschen verbessern.

Bis zum 23. April 2020 konnten Projekte aus Deutschland eingereicht werden, die zwischen dem 01.10.2015 und dem 12.01.2020 fertiggestellt wurden. Zugelassen waren alle Bauvorhaben, vom kleinen Eingriff im Bestand über die umfangreiche Modernisierung bis zum komplexen Neubauprojekt, vom Wohnungsbau bis zum Gewerbe- und Verwaltungsbau.

Gesucht wurden Projekte mit hoher architektonischer Qualität, bei denen mindestens ein VELUX Produkt verbaut wurde: Dachflächenfenster, Lichtlösungen und Flachdach-Fenster, VELUX Modular Skylights oder auch Sonnenschutz- und Steuerungssysteme.

Die eingereichten Arbeiten werden in Kooperation mit der Architekturfachzeitschrift DETAIL, einer qualifizierten Fachjury aus namhaften Architekten und Medienvertretern vorgestellt. Diese nominiert bis zu sieben Projekte (Shortlist), aus denen sie die drei finalen Preisträger auswählt.

Preise und Preisgeld

1. Preis | 2. Preis | 3. Preis

 
Für die drei Preisträger ist ein Preisgeld von insgesamt 12.000 Euro ausgeschrieben. Die Aufteilung des Preisgelds auf die einzelnen Preisträger obliegt der Jury. Die Jury behält sich vor, Anerkennungen bei besonderer Qualität zu vergeben.
 

Die prämierten Projekte werden darüber hinaus in namhaften Fach- und Publikumsmedien präsent sein:

  • Kommunikation der nominierten Arbeiten und Preisträger über die Webseite des Architekturfachmagazins DETAIL

  • Veröffentlichung der nominierten Arbeiten und Preisträger in einer Dokumentationsbroschüre, die der Architekturfachzeitschrift DETAIL beigelegt wird

  • Redaktionelle Nennungen in der Fach- und Publikumspresse (Print und Online)

Die Jury

Julia Brick
VELUX Deutschland GmbH,
Hamburg
 

Helga Blocksdorf
Helga Blocksdorf Architektur,
Berlin / Preisträgerin 2019
 

Helmut Dietrich
Dietrich | Untertrifaller Architekten ZT GmbH, Bregenz

Martin Murphy
Störmer Murphy and Partners GbR,
Hamburg

 

Jakob Schoof
Stellvertretender Chefredakteur DETAIL,
München

Bei Fragen

Kontaktieren Sie uns gern per E-Mail: aw@velux.de

Termine

Auslobungsbeginn:
13. Januar 2020
 

Auslobungsende:
23. April 2020

Jurysitzung:
23. Juni 2020
 

Bekanntgabe der Gewinner:
(voraus.) Herbst 2020